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Erneuerbare Energien Gesetz

Erneuerbare Energien Gesetz

Informationen zum Erneuerbare Energien Gesetz - EEG

Das Erneuerbare Energien Gesetz, in abgekürzter Form EEG genannt, sollte im Jahr 2000 als Nachfolger des Stromeinpeisungsgesetzes von 1991 eine nachhaltige, deutsche Energiewende einleiten. Es galt seinerzeit als eines der wichtigsten Gesetze der rot-grünen Bundesregierung. Ziel des Gesetzes war, die Abhängigkeit und den Bedarf von fossilen und damit endlichen Energieträgern durch den massiven Ausbau innovativer und zugleich umweltfreundlicher, regenerativer Energien zu reduzieren. Des Weiteren sollte langfristig die Abkehr von der Kernenergie erfolgen. Ein positiver Effekt auf den Klimaschutz, durch die geringere Emission des Treibhausgases CO2, gehörte ebenfalls zu den Intentionen des EEG. Einher mit der Neuausrichtung des Versorgungsmarktes ging die massive Förderung innovativer Zukunftsenergien, wie Photovoltaik, Windenergie, Biomasse, Geothermie und Wasserkraft.

Vom 1. Januar 2009 datiert die aktuellste Version des EEG, an dem in der Vergangenheit verschiedene Änderungen, beispielsweise durch die Einflechtung von EU-Vorgaben, durchgeführt wurden. Aus den ursprünglichen 22 Paragraphen sind seither 66 geworden. Unter anderem sieht der gültige Gesetzestext des EEG eine prozentuale Erhöhung der regenerativen Energien bis zum Jahr 2020 auf einen Anteil von 30% vor. Dies erfordert gewaltige infrastrukturelle Neuordnungen, beispielsweise im Bereich der Offshore-Windenergie. Diese Technologie soll jedoch maßgeblich zum Erreichen des im EEG vorgegeben Zieles beitragen.

Ferner hat sich das EEG auf die Preisgestaltung ausgewirkt. Dies gilt sowohl für die Produzenten als auch für die Konsumenten. Erstere profitieren von einer festen Vergütung pro Kilowattstunde, die aus erneuerbaren Energiequellen gewonnen wurde. Hinzu kommt die garantierte Vertragslaufzeit von 15 bis 20 Jahren. Zudem existieren zahlreiche Förderprogramme, die im Bereich der Solarenergie oder Geothermie auch für private Haushalte interessant sein können. Für die Netzbetreiber bringt das EEG einen höheren Grundpreis mit sich, da sie zur vorrangigen Abnahme des sogenannten Ökostroms verpflichtet sind. Die Mehrkosten werden unter anderem an die Verbraucher weitergegeben. Als Standard wird hierzulande ein Energiemix angeboten, der aus einem gewissen Anteil erneuerbarer und fossiler Energiequellen stammt. Zudem bieten viele Stromanbieter mittlerweile reine Ökostromtarife an, die teilweise sogar günstiger sein können als andere Tarife, die auf konventionellen Energiequellen basieren.

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